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PÄDAGOGISCHE HOCHSCHULE INNSBRUCK

NEUBAU, ERWEITERUNG UND SANIERUNG, WETTBEWERBSBEITRAG
ORT:INNSBRUCK, ÖSTERREICH
TYP:BILDUNGSSTÄTTE
FLÄCHE:16.000 M² BGF
PLANUNG:2012
Die Reduktion der Bestandsstruktur und die Freistellung der Solitärbaukörper an der Pastorstraße stärken die Außendarstellung der Pädagogischen Hochschule Innsbruck (PHI) innerhalb des umgebenden Industriegebietes als Bildungskomplex. Die in das Grundstück hinein versetzte Anordnung des Neubaus definiert die Haupteingangssituation als Verbindung zwischen Bestand und Neubau und schafft im Vorbereich einen Platz zur Pufferung und Verteilung der Besucherströme.
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Die neu entstehenden Innenhöfe und Plätze verweben die Bestandsgebäude mit dem Neubau zu einem mehrere Gebäude umfassenden Campus. Insbesondere der die Gesamtstruktur umgebende und durch diese hindurchführende Parcours verbindet alle Gebäude und Funktionen und lädt als interdisziplinäre Plattform zum Spazieren, Joggen und Verweilen aller Nutzer der PHI ein.
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Im Erdgeschoss des Neubaus leiten bewusst abgerundete Gebäudekanten und Volumeneinschnitte den Außenraum und erzeugen so spannende Kontraste zur orthogonalen Struktur des Bestandes. Der im Erdgeschoss erzeugte Kontrast von Neu- zu Altbau wird bei den oberen Geschossen wieder aufgehoben, sodass der Neubau aufgrund der gewählten Orthogonalität hier mit dem Bestand harmoniert. Die bewusst erzeugten Geschossversätze innerhalb des Neubaus erschaffen Flächen für Dachterrassen und Überhänge, welche die Fassaden gliedern.
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Durch die Anordnung beider Schulen in dem Neubau partizipieren diese zu gleichen Teilen an den neu geschaffenen multifunktionalen Aufenthaltsbereichen. Vor allem das multifunktional nutzbare Foyer mit den Tribünen ähnlichen, überbreiten Treppen mit Sitzfunktion ermöglicht interdisziplinäre Aktionen und öffentliche Veranstaltungen, an denen sowohl beide Schulen als auch die Hochschule beteiligt sein können. Die Fassade des Neubaus ist als hochgedämmte, hinterlüftete Konstruktion mit vorgehängter, naturbelassener Holzverkleidung vorgesehen. Die Holzverkleidung ist als senkrechte Lamellenkonstruktion konzipiert.
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Projekt­daten

Projekt

  • TypBildungsstätte
  • StandortInnsbruck, Österreich
  • AusloberBundes-Immobilien-Gesellschaft

Zeitraum

  • Planung, Entwurf2012

Umfang

  • Gesamtfläche16.000 m² BGF

Credits

  • EntwurfUldis Stoeppler, René Nachtwey
  • LandschaftsarchitekturFelix Holzapfel-Herziger, BDLA
  • LichtplanungBurkhard Wand
  • Fotografie
  • Renderings